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Aus der Gegend Mannersdorfs stammen reiche archäologische Funde (von der Jungsteinzeit bis in das frühe Mittelalter), welche im örtlichen Museum ausgestellt und bestens dokumentiert sind. 1.
- 4. Jhdt
Erste Urkunde 1233 Erklärung
des Namens "Mannersdorf"
Der 1. Türkeneinfall 1529 Der 2. Türkeneinfall 1683 Kuruczeneinfälle
1704, 1705 und 1708 Einquartierung
durch die Franzosen 1805, 1809 und 1810 Das
Jahr 1848 in Mannersdorf am Leithagebirge Der
Erste
Weltkrieg 1914 - 1918 Mannersdorf
am Leithagebirge l938 - 1945 Seuchen
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1.
- 4. Jhdt. |
Funde beweisen die Anwesenheit der Römer |
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1233 |
Erste urkundliche Erwähnung |
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1340 |
Erster Hinweis auf das Bestehen einer Pfarre |
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1383 |
Ein gewisser "Menhart" wird als Besitzer des Ortes genannt |
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1390 |
Mannersdorf wird zusammen mit Scharfeneck als zu Ungarn gehörig gerechnet |
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1404
-1430 |
Zahlreiche Steinlieferungen gelangen aus Mannersdorf und Au zum Bau des Stephansdomes nach Wien |
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1417 |
Geschlecht der Scharfenecker erloschen - Burg als Neuscharfeneck bezeichnet |
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1452 |
Mannersdorfer Stein wird beim Bau der Spinnerin am Kreuz am Wienerberg verwendet |
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1469 |
König Matthias Corvinus kauft Scharfeneck |
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1477 |
Krieg zwischen Friedrich III. und Matthias Corvinus |
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1500 |
Mannersdorf wird bereits als Markt bezeichnet |
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1506 |
Maximilian I. Besitzer von Scharfeneck |
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1517 |
Errichtung des Mannersdorfer Bades durch Dr. Enzianer |
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1529 |
Erster Türkeneinfall- viele Ortsbewohner getötet, danach Kroaten angesiedelt |
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1555 |
Blitzschlag in den Bergfried von Scharfeneck - Burg wird unbewohnbar |
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1570 |
Erstmals eine Schule in Mannersdorf genannt. Der Lehrer war von der Herrschaft Mannersdorf abhängig |
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1638 |
Neubau der Pfarrkirche |
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1644 |
Gründung des Karmeliterklosters in der Wüste und der Kirche zur hl. Anna gestiftet von Elonora von Mantua, der Witwe Kaiser Ferdinands II. |
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1647 |
Bei den ungarischen Forderungen ist auf die in kaiserlichem Besitz stehende Herrschaft Scharfeneck-Mannersdorf vergessen worden, die im Mittelalter dem ungarischen Komitat Wieselburg angehört hat; das Gebiet um Mannersdorf am Leithagebirge bildet eine niederösterreichische "Enklave" südlich der Leitha. |
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1679 |
Pestepedemie |
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1683 |
2. Türkeneinfall - viele Mannersdorfer flüchten in die Ruine Scharfeneck, wo sie erfolgreich Widerstand leisten. Das Kloster konnte keinen Widerstand leisten. Den Markt musste man den Türken überlassen. |
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1704
- 1705 |
Erster und zweiter Kuruzzeneinfall - Mannersdorf wird niedergebrannt |
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1713 |
Pestepedemie |
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1719
- 1720 |
Neubau des Badehauses |
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1719
- 1730 |
Erster Umbau des Schlosses |
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1743 |
Maria Theresia bei der Weinlese in Mannersdorf |
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1747 |
Donatikapelle erbaut |
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1753
- 1755 |
Zweiter Umbau des Schlosses und des Badehauses |
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1755 |
Josef Haydn und Niccolò Porpora besuchen das Heilbad in Mannersdorf |
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1783 |
Auflösung des Karmeliterklosters in der Wüste |
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1786 |
Auflösung des Bades - in das Badegebäude übersiedelt die Leonische Drahtzugfabrik Schwarzleithner und Co. |
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1798 |
Vergrößerung der Kirche - neuer Kirchturm |
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1805 |
Französische Einquartierung |
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1831 |
Choleraepedemie |
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1834 |
Letzte Hinrichtung in Mannersdorf (Türkenbergl in Wasenbruck) |
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1839 |
Eröffnung der neuerbauten Volksschule |
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1848 |
Kroatische Einquartierung wegen der Aufstände in Wien |
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1850 |
Entstehung der freien politischen Gemeinde, an deren Spitze ein gewählter Bürgermeister steht |
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1874 |
Gendarmerieposten eingerichtet |
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1878 |
Postamt errichtet |
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1882 |
Freiwillige Feuerwehr gegründet |
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1894 |
Gründung der Mannersdorfer Zementfabrik |
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1896 |
Die Portland-Zementfabrik der Gebrüder Leube nahm ihren Betrieb auf |
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1905 |
Fa. Perlmooser übernimmt das Zementwerk |
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1914 |
Inbetriebnahme der Drahtseilbahn |
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1920 |
Die Kirche erhält neue Stahlgussglocken |
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1924 |
Das Rathaus wird errichtet |
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1926 |
Mannersdorf erhält das elektrische Licht aus eigenem Kraftwerk |
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1927 |
"Schwadorfer Erdbeben" verursacht schwere Schäden |
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1933 |
Rupublikanischer Schutzbund, der der Sozialdemokratischen Partei nahestand, wird aufgelöst |
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1934 |
Die Führer sozialistischer Organisationen werden verhaftet. "der vaterlandslose, religionsfeindliche halbbolschewistische Geist, von dem Mannersdorf Jahrelang beherrscht wurde, wird abgelöst durch den Geist der österreichischen Heimatliebe und christlicher Religion." stand im "Ostbahnboten" |
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1934 |
Es kam verstärkt zu Aktionen der verbotenen Nationalsozialisten. Am 72m hohen Turm der Perlmooser Zementwerke wurde eine Hakenkreuzfahne aufgezogen. Am 24. Juli sammelten sich Gruppen der Nationalsozialisten, die führenden Personen wurden festgenommen und mit 3 und 4 1/2 Monaten Kerkerstrafe belegt. |
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1935 |
Diverse Flugzettelaktionen des sozialdemokratischen Widerstandes |
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1937 |
Oberst Schatek wird zum Ehrenbürger Mannersdorfs ernannt |
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1935 |
Volksschule übersiedelt in das Schloss |
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1938 |
Am 11. März versammeln sich um die 2000 nationalsozialistische Parteigänger und zogen mit Hakenkreuzfahnen unter Absingen nationaler Lieder durch die Hauptstraße. Bei der Volksabstimmung stimmten alle ausser einer Ausnahme mit "Ja". Am 12. März stellt der Bürgermeister sein Amt den Vertretern der NSDAP zur Verfügung. |
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1940 |
Die neubestellten Gemeinderäte werden vereidigt. Sie wurden vom Kreisleiter als Beauftragten der NSDAP im Einvernehmen mit dem Bürgermeister berufen |
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1942 |
Das Schloss wird von der Gemeinde erworben |
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1945 |
4. April Einmarsch russischer Truppen in Mannersdorf |
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1950 |
Volksschule übersiedelt in das Schloss |
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1952 |
Gemeindeamt übersiedelt vom Rathaus in das Schloss |
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1953 |
Bau
der Wasserleitung |
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1958 |
Besiedelung
der Reid-Platte mit 58 Häusern |
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1966 |
Bau
der neuen Hauptschule mit 18 Klassen |
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1967 |
Eröffnung
einer Galerie des Malers Prof.
Edmund Adler |
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1968 |
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1976 |
Erffnung
der neuen Volksschule |
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1979 |
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1982 |
Eröffnung
des neuen Feuerwehrhauses und Gründung des Naturparks "Wüste" |
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1985 |
Schlossrenovierung |
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1986 |
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1988 |
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1989 |
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1990 |
Eröffnung
des Landeskindergartens in Wasenbruck |
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1995 |
Eröffnung
des Veranstaltungsaales |
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1996 |
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1997 |
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1998 |
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