Mannersdorf am Leithageb. in alten Ansichten
Das alte Marktwappen über dem Eingang
des Rathauses aus Mannersdorfer Kalkstein

Die älteste Fotografie aus Mannersdorf zeigt die Hauptstraße in
Richtung Schloss im Jahre 1864. Bemerkenswert sind die
im Vordergrund stehenden behauenen Steine. In ihre senkrechten
Schlitze wurden Pfosten eingeschoben, um bei Regengüssen das
durch die Fabriksgasse schießende Wasser abzuhalten.

Dieses Foto wurde ein Jahr später im Jahr 1865 aufgenommen.
Es zeigt den Blick von der "Platte" nach Norden. Von der Zementfabrik
ist noch nichts zu sehen. Auffallend die strohgedeckten Häuser links
vorne bei den heutigen "5 Häusln"
Eine Aufnahme aus einem Ballon aus dem Jahr 1932.
Das langgestreckte Gebäude im Bild links-mitte ist der
Schuppboden der Leonischen Drahtzugfabrik, welche sich von
1786 - 1928 im alten Badegebäude befand
In der alten Volksschule befand sich das ehemalige Museum.
Es war aus der Privatsammlung des Papyrolgen
Prof. Karl Wessely hervorgegangen.
1945 gingen in den Wirren des Zusammenbruchs alle Stücke verloren.
Unser Thermalbad im Jahre 1928. Nachdem 1786 das Bad durch
Josef II. in die Leonische Drahtzugfabrik umgewandelt worden war,
konnte im Gasthaus "Schwarzer Adler" (Richter) ein unbedeutender
Badebetrieb aufrecht erhalten werden.
Das alte Badehaus im Jahre 1926. Weder die Türkennot 1529 und
1683 noch die Kuruczeneinfälle von 1704 - 1705 konnten dem
Gebäude ernstlich schaden. Die Quelle entspringt unter dem
Turm mit einer stetigen Temperatur von 22°C.
In der Zwischenkriegszeit gab es in Mannersdorf zwei
Blasmusikkapellen: Die Arbeiterkapelle und die Burschenkapelle.
Das obere Bild zeigt die Arbeiterkapelle mit ihrem
Kapellmeister Josef Jackschitz,......
.....diese abgebildeten Herren waren die Mitglieder der
Burschenkapelle aus dem Jahre 1928 mit dem Kapellmeister
Martin Rossner im ehemaligen Gasthaus Nemetschek,
Hauptstraße 30.
Für die Elektrifizierung des Ortes wurde in der umgebauten
Scheune des Rathauses die o.a. Anlage 1925 errichtet.
Zwei Dieselmotoren mit 40 und 80 PS Leistung trieben
die Generatoren an. 1939 wurde der Ort an das
Verbundnetz angeschlossen.
Diese Steinbruchmannschaft wurde um 1900 aufgenommen.
Bruchmannschaft im Hummelbruch um 1912
Elektrolöffelbagger im Kalksteinbruch
Unterer Teil des Perlmooserhofes während des Umbaus 1925-1926
Theatersektion in den 30er-Jahren
1926 wurde der Wasenbrucker Kindergarten eröffnet.
Für die damalige Zeit war er sehr modern eingerichtet
Wasenbruck wurde 1975 von einem katastophalen
Jahrhunderthochwasser heimgesucht. Die über die
Ufer tretende Leitha überschwemmte ganz Wasenbruck.
Das Lafarge-Perlmooser-Werk 1985
Stadterhebung am 20. April 1990.
Am 23. Jänner 1926 wurde in Mannersdorf ein "Lichtfest"
gefeiert. der Ort hatte endlich das elektrische Licht erhalten.
Zu diesem Anlass wurde das Rathaus festlich beleuchtet.
Die Ruine Scharfeneck auf einerLlithographie um das Jahr 1824
Die Kaiser Franz-Josefs-Warte auf dem 441m hohen
Steinerwegberg bei der Eröffnung am 18. Aug. 1889.
Sie bietet heute einen herrlichen Ausblick über das
Wr. Becken und den Neusiedler See.
Eine Tischrunde um 1900: "Es lebe die Gesellschaft!"
Ein wahres Wort!

Alle Bilder und Texte stammen aus den Büchern


von Heribert Schutzbier und Dr. Walpurga Antl-Weiser, denen wir herzlichst dafür danken