2452 Mannersdorf am Leithagebirge, Jägerzeile 9
(Postanschrift: Hauptstraße 17)
Infotelefon: 02168/62680 (siehe unten)
Mai - Oktober: Sonntag 10 - 12 Uhr
Gruppen nach Voranmeldung
Eintritt: Freie Spende
Führungen und Museumspädagogik nach Voranmeldung
Fotografieren mit Einschränkungen erlaubt
Heribert Schutzbier, Hauptstraße 17, 2452 Mannersdorf am Leithagebirge, Tel.: 02168/62680

Museumskataloge zu den Abteilungen Archäologie, Steinmetztechnik (auch in Englisch und Französisch) und Mineralien und Fossilien (Hektogramme)
Anreise: Bus ab Wien-Südtirolerplatz direkt, Ostbahn bis Götzendorf, dann Bus
(ausser Sonntag) PKW: ab Wien B10 - B15, ab Wiener Neustadt B60 - B15, Parkplatz beim Museum



Objektbestand:

Archäologische Funde (Ur- und Frühgeschichte, Römerzeit), steinmetztechnische Exponate (Arbeitstechniken und Werkzeuge), Abteilungen für Mineralien und Fossilien des Leithagebirges sowie Volkskunde ind Geschichte der Stadt.
Sammlungsgeschichte:

Ein Heimatmuseum in Mannersdorf wurde als "Dr. Karl Wessely-Orts- und Schulmuseum" erstmals am 8. Dezember 1935 eröffnet. Das Museum galt als eines der größten und reichhaltigsten des Bezirkes Bruck a.d. Leitha, wurde aber im 2. Weltkrieg völlig zerstört. Da man weiterhin archäologische Funde bergen konnte, die man öffentlich präsentieren wollte, wurde 1969 der Museumsverein Mannerdorf gegründet. Als passendes Museumsgebäude bot sich der ehemalige Schüttkasten der Herrschaft Scharfeneck an, in dem das Museum am 26. Oktober 1979 eröffnet wurde. Umgestaltung 1997.



Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele:

Ortskern Mannersdorf (Schloß, Thermalbad), Kirche, Pestsäule, Bürgerhäuser, Ruine Scharfeneck, Aussichtswarte "Kaisereiche", Naturpark "Wüste" (Kloster St. Anna in der Wüste), Donatikapelle, Kalkofen BAXA, Industriedenkmäler, Maria Theresienobelisk

Museumsgebäude (Schüttkasten) :

Der zweigeschoßige Renaissancebau stammt aus dem Jahre 1579 und diente ursprünglich als herrschaftlicher Getreidespeicher. Daher kommt der Name "Schüttkasten".

Das eindrucksvolle Gebäude erfuhr im Laufe seiner vierhunderjährigen Geschichte keinerlei größere Umbauten und ist daher das einzige Bauwerk Mannersdorfs aus dieser Zeit, das sein ursprüngliches Aussehen erhalten hat.

Zwischen 1974 und 1994 erfolgten die Renovierung des Gebäudes und der stufenweise Ausbau des Museums, das bereits 1979 eröffnet wurde. Derzeit umfasst das Museum Mannersdorf vier Abteilungen.

 

Abteilungen:
Archäologie

(Archäologieabteilung bitte Bild anklicken)

Steinmetztechnik

(Steinmetztechnik bitte Bild anklicken)


Mineralien und Fossilien

 

(Mineralien bitte Bild anklicken)


Volkskunde und Stadtgeschichte:
In dieser Abteilung werden Gegenstände des täglichen Gebrauchs aus früherer Zeit gezeigt und, wo das möglich ist, mit der Geschichte von Mannersdorf in Beziehung gesetzt. Die Themen Volksfrömmigkeit, Gerichtsbarkeit und Schule sind ebenso vertreten wie Haus, Hof, Ernte, Handwerk und Handarbeit. (Interessante Ausstellungsstücke sind ein "Leonhardipferdchen" (Bild), das ist ein kleines Eisenpferd, das Tierseuchen abhalten sollte, ein Haarbild, ein echter Türkensäbel, ein Todesurteil und der älteste Stich von Mannersdorf aus dem Jahre 1617.)


latènezeitliche Gräberfelder Mannersdorf



Der Hunne


Römischer Pentagondodekaeder