Donatikapelle
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Die
schöngestaltete achteckige Kapelle stammt aus dem Jahre 1747.
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Etwa
1 km westlich der Ortschaft an der Straße nach Wasenbruck erhebt sich
auf einer kleinen Anhöhe die Donatikapelle. Die schöne achteckige, offene
Kapelle mit Pfeilerarkaden und feinlinigem Kuppelwalmdach stammt aus
dem Jahre 1747. In ihrem Inneren befindet sich auf einem Steinsockel
mit Inschrift das barocke Standbild des heiligen Donatus. Über die Errichtung
der Kapelle erzählt die Überlieferung: Maria Theresia fuhr einmal während
eines Gewitters von Wien nach Mannersdorf. Auf der Anhöhe zwischen Wasenbruck
und Mannersdorf tötete ein Blitzschlag eines der Zugpferde des Wagens.
Zum Dank dafür, daß keine Menschen zu Schaden gekommen waren, ließ Maria
Theresia mit einem Kostenaufwand von 174 Gulden an jener Stelle eine
Kapelle errichten.
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Die
Inschrift im Inneren der Donatikapelle lautet:
Gebett Barmherziger Ewiger Gott, der du alle Elementen und Geschepff in deiner Hand hast, und nach deinem wohlgefallen alles anordnest. Wir bitten dich, halte ein und Zernichte alle Hollische Macht, und durch die Fürbitt des Heiligen Martyrer Donati wende gnädiglich ab alle erschrecklichen Donnerschläg und Ungewitter, gib deinen göttlichen Segen über unsere Häuser, Äcker, Wiesen, Weinstöck und Bäumer wieder alle Teuflische Bosheit, damit wir durch die Fürbitt des HI. Donati vor allen Ungewitter befreyet bleiben und deine H. Namen loben und Preysen mögen durch Jesum Christum unseren Herrn. Amen. 1747 Darunter steht folgender Bibelspruch: Ich will meine Hände hinaufstrecken zum Herrn. So wird das Donnern aufhören und kein Hagel mehr seyn. |