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NÖ
Bauordnung 1996
Die
NÖ Bauordung 1996, LGBl. 8200-3, unterscheidet folgende Kategorien
von (Bau-)Vorhaben:
- bewilligungspflichtige
Bauvorhaben (§ 14):
z. B. Neu- und Zubauten von Gebäuden,
Errichtung von baulichen Anlagen, durch welche Gefahren oder ein Widerspruch
zum Ortsbild entstehen bzw. Nachbarrechte verletzt werden könnten
- anzeigepflichtige
Vorhaben (§ 15):
z. B. Anbringung von Wärmeschutzverkleidungen,
Herstellung von Hauskanälen
- bewilligungs-
und anzeigefreie Vorhaben (§ 17):
z. B. Herstellung von Wasserbecken (Fassungsvermögen bis zu 50
m³),
Errichtung von Gartengrillern
Die
Konsequenz dieser Unterscheidung liegt darin, dass der Bauwerber mit einer
bewilligungspflichtigen Bauführung erst beginnen darf, wenn der durch
den Bürgermeister als Baubehörde I. Instanz zu erlassende Baubewilligungsbescheid
in Rechtskraft erwachsen ist.
Anzeigepflichtige Vorhaben sind hingegen mindestens acht Wochen vor dem
beabsichtigten Beginn ihrer Ausführung der Baubehörde anzuzeigen;
sie dürfen nur ausgeführt werden, wenn die Baubehörde binnen
dieser achtwöchigen Frist das Vorhaben nicht bescheidmäßig
untersagt.
Ist die Bauführung weder bewilligungs- noch anzeigepflichtig, darf
der Bauwerber jederzeit mit der Bauführung beginnen.
Plant
der Bauwerber die Errichtung eines bewilligungspflichtigen Bauvorhabens,
sind dem Antrag auf Erteilung der Baubewilligung, gerichtet an
den Bürgermeister als Baubehörde I. Instanz, nachfolgende Beilagen
anzuschließen:
- Nachweis des
Grundeigentums (Grundbuchsabschrift)
bzw. Nachweis des Nutzungsrechtes (Zustimmung des Grundeigentümers)
- bautechnische
Unterlagen:
- Baupläne
(in dreifacher Ausfertigung; insb. Lagepläne, Grundrisse, Schnitte,
Ansichten)
- Baubeschreibung
(in dreifacher Ausfertigung; insb. Grundstücksgrösse,
Grundriss- und Nutzfläche, Bauausführung, Verwendungszweck)
- Teilungsplan
eines Vermessungsbefugten, wenn Straßengrund abzutreten ist
(in einfacher Ausfertigung)
Handelt
es sich lediglich um ein anzeigepflichtiges Vorhaben, ist der an den Bürgermeister
gerichteten Bauanzeige zumindest eine Skizze sowie eine Beschreibung in
zweifacher Ausfertigung anzuschließen.
Die
Einrichtung eines Gebäudeneu- oder zubaues setzt grundsätzlich
voraus, dass das in Anspruch genommene Grundstück im rechtsgültigen
Flächenwidmungsplan der Gemeinde (Verordnung des Gemeinderates im
Rahmen der örtlichen Raumplanung) als Bauland ausgewiesen ist.
Ob ein Grundstück im Bauland als Bauplatz (§ 11) geeignet
ist, wird von der Baubehörde in einem eigenen Verfahren ("Bauplatzerklärungsverfahren")
bzw. im Baubewilligungsbescheid festgestellt. Für die rechtliche
Eignung eines Grundstückes als Bauplatz sind im besonderen seine
Lage (z. B. tragfähiger Boden, keine Hochwassergefährdung),
seine Gestalt (Form, Mindestgrösse) sowie seine Erschließbarkeit
ohne unwirtschaftliche Aufwendungen durch die Gemeinde maßgeblich.
Beratung
| Kostenlose
Beratung: |
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Rechtzeitig
zu Planungsbeginn Rat vom Fachmann einholen.
das Beratungsangebot von NÖ gestalten hat schon
vielen geholfen.
Anrufen, Berater kommt kostenlos! Info unter 02742/900515656
oder per mail.
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Grundgrenzen
| Grundgrenzen: |
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Vertrauen
ist gut, Kontrolle ist besser!
Bei Ankauf eines Grundstückes kommt es immer wieder vor,
dass die anfänglich außer Streit stehenden Grundgrenzen
anläßlich einer Bauverhandlung vom Nachbarn beeinsprucht
werden.
Um
dieser Situation zu entgehen, empfiehlt es sich, noch vor dem
Ankauf von sämtlichen Anrainern den Verlauf der Grundgrenzen
bestätigen zu lassen.
Dies
geschieht am besten planlich oder zumindest mit Zeugen. Erfahrungsgemäß
kommt es immer wieder zu Unstimmigkeiten, wenn ein Bauvorhaben
ansteht.
Dieser
Umstand bewirkt, dass die Bauverhandlung abgebrochen wird, und
nach einem erfolglosen Schlichtungsversuch auf den Zivilrechtsweg
verwiesen wird. Dadurch kann die beabsichtige Bauführung
unter Umständen lange Zeit verzögert werden.
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Woher
der Wind weht
| Woher
der Wind weht: |
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Wenn
Sie sich einen Bauplatz auswählen oder auch, wenn Sie bereits
einen besitzen oder einen in Aussicht haben, ist es unbedingt
notwendig, einen Blick in den Flächenwidmungsplan zu werfen.
Dieser Plan liegt am Gemeindeamt zur allgemeinen Einsichtnahme
auf und zeigt für Sie äußerst wichtige Informationen.
Sie
ersehen aus dem Plan die vorherrschende Hauptwindrichtung, aber
was noch wichtiger ist, die einzelnen Widmungs- und Nutzungsarten
sämtlicher Grundstücke innerhalb des Gemeindegebietes.
Sie können also auf einen Blick feststellen, wo z. B. Industrie-
und Betriebsgebiete, Wohn- oder Kerngebiete, Flächen für
öffentliche Einrichtungen und Grünlandnutzungen ausgewiesen
sind. Diese Informationen sind insoferne wichtig, als sie einerseits
eine Aussage über Ihre baulichen Möglichkeiten (auf
Ihrem Grundstück) darstellen und zum anderen sind voraussichtlich
Immissionen erkennbar.
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Bauland
ist nicht gleich Bauland
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Bauland
ist nicht gleich Bauland: |
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Da der Flächenwidmungsplan
neben den drei Widmungsarten (Bauland, Grünland und Verkehrsflächen)
noch eine Unzahl von Nutzungsarten kennt und diese Aussagen bestimmen,
welche Art von Objekten auf den betreffenden Grundstücken
errichtet werden dürfen, ist diese Kenntnis für Sie
ganz besonders interessant. Wenn Sie Ihr Wohnhaus z. B. im Bauland-Agrargebiet
errichten, kann es passieren, dass irgendwann auf der Nachbarparzelle
ein landwirtschaftliches Betriebsgebäude (Maschinenhalle,
Maststall etc.) errichtet wird. Wenn Sie das vermeiden wollen,
muss Ihr Grundstück im Bauland-Wohngebiet liegen. Dort allerdings
ist es nicht möglich, z. B. ein Stallgebäude für
Ihre zwei Schafe zu errichten. Dieses Beispiel ist nur eines von
unzähligen. Informieren Sie sich daher zeitgerecht.
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Straßenfluchtlinie
| Straßenfluchtlinie:
Zuerst abtreten, dann planen: |
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Aus dem Flächenwidmungsplan
ersehen Sie auch die Straßenfluchtlinie. Sie stellt die
Grenze zwischen Verkehrsfläche und Ihrem Grundstück
dar. Sie ist jene Linie, die Ihre (zukünftige) Grundgrenze
zum öffentlichem Gut hin markiert. Bestehende Zäune
geben keine Aussage darüber. Im Falle einer Bauführung
müssen Sie jenen Grundstückteil an das öffentliche
Gut abtreten, der laut dem rechtsgültigem Flächenwidmungsplan
als Verkehrsfläche ausgewiesen ist. Es kann sich dadurch
also Ihre Grundfläche um etliche Quadratmeter verringern.
Planen Sie daher erst dann Ihr Objekt, wenn Sie genau wissen,
wo Ihr zukünftiger Gartenzaun zur Straße hin stehen
wird.
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Bebauungsplan
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Bebauungsplan: Wie groß darf das Haus sein? |
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Viele Gemeinden
haben schon einen Bebauungsplan verordnet. Wenn es einen derartigen
Plan gibt, ist der für Sie eine der wichtigsten Unterlagen,
bevor Sie sich an die Konzeption und Planung Ihres Hauses heranmachen.
Im Bebauungsplan ist genau festgelegt, wie groß Ihr Haus
sein darf, d. h. es sind Gebäudehöhen, Seitenabstände
und eventuell Prozentangaben über die maximal bebaubare Fläche
ausgewiesen. Darüber hinaus können die Bebauungsbestimmungen
ganz dezitierte Aussagen über die Ausführung Ihres Hauses
enthalten (z. B. Dachneigung, Zaungestaltung, Anordnung von Nebengebäuden
etc.), dies allerdings nur, wenn der Bebauungsplan noch nicht
den aktuellen Bestimmungen der NÖ Bauordnung (die immerhin
seit 1997 in Kraft ist) entspricht.
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Grundstückswahl
| Grundstückswahl:
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Bei
der Wahl Ihres Grundstückes sollten Sie immer beachten, dass
die Möglichkeiten zur direkten Einflußnahme hinsichtlich
Gestaltung an Ihren eigenen Grundstücksgrenzen meist endet.
Die einzige Ausnahme sind die sogenannten subjektiv-öffentlichen
Anrainerrechte, welche in der Bauordnung genau angeführt
sind und die Sie vor einigen genau definierten Beeinträchtigungen
(welche von Nachbargrundstücken ausgehen können) schützen
sollen. Keine (baurechtliche) Möglichkeit haben Sie, das
optische Erscheinungsbild der Nachbarobjekte zu beeinspruchen
oder über die Bepflanzung der anderen Liegenschaften zu bestimmen.
Auch die Situierung der Objekte können Sie nur unter ganz
bestimmten Voraussetzungen beeinspruchen.
Sind
Sie sich daher darüber klar, dass Ihre Gestaltungsmöglichkeiten
beim Gartenzaun enden. Solange das Nachbargrundstück noch
unbebaut und -bepflanzt ist, ist es manchmal schwer, sich vorzustellen,
dass ein Objekt die schöne Aussicht verstellt oder eine mehrere
Meter hohe lebende Hecke das Sonnenlicht (unter Umständen
das ganze Jahr) aufhält. Planen Sie daher so, dass auch bei
Wegfall der momentanen Vorteile durch das unbebaute
Nachbargrundstück Ihre Wohn- und Lebensqualität durch
die Gestaltung und Ausrichtung Ihres Objektes in bezug auf das
eigene Grundstück erreicht wird.
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Bepflanzung
| Früh
gepflanzt wird schneller groß: |
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Wenn
Sie wie in den meisten Fällen einen Bauplatz
vorfinden, der keine attraktive Bepflanzung aufweist, ist es äußerst
sinnvoll, sich diese noch vor dem ersten Spatenstich zu überlegen.
Wenn es Ihnen gelingt, einen Hausbaum und dementsprechende Gehölzgruppen
oder Hecken zu pflanzen, noch bevor die ersten Baumaschinen kommen,
haben die Pflanzen Zeit, während der Bauphase anzuwurzeln
und sich zu entwickeln. Die einzige Voraussetzung ist eine gute
Planung sowie der Schutz und die Pflege der Pflanzen während
der Bauphase.
Diese
Vorgangsweise hat den riesigen Vorteil, dass Sie bei Beendigung
Ihres Bauvorhabens bereits eine dementsprechend gut und groß
entwickelte Vegetation haben und diese nur mehr zu ergänzen
brauchen. Die Mehrausgaben amortisieren sich über ein Mehr
an Lebensqualität.
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Sonnenenergie
| Sonnenenergie:
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Wenn
Sie beabsichtigen (und das sollte heute eigentlich selbstverständlich
sein), Ihr Haus unter Einbeziehung aktiver und passiver Solarenergienutzung
zu konzipieren, kommt der Grundstücksform und -lage bzw.
den eventuell geltenden Bebauungsbestimmungen eine große
Bedeutung zu.
Im
Regelfall ist die Situation bei Grundstücken, die durch West-Ost-verlaufende
Straßen erschlossen werden, günstiger. Dies aus dem
Grund, da dann im Süden entweder die anschließende
Verkehrsfläche liegt oder der eigene Garten. Bei Nord-Süd-verlaufenden
Straßen und sehr schmalen Grundstücken kann eine Abschattung
sehr leicht durch die Bebauung oder Vegetation der südlich
gelegenen Nachbargrundstücke erfolgen.
In
diesem Zusammenhang ist auch ein Blick in den eventuell vorhandenen
Bebauungsplan unerläßlich. Daraus können Sie entnehmen,
wie Sie Ihr Haus situieren müssen oder dürfen, bzw.
welche Möglichkeiten der Bebauung auf den Nachbargrundstücken
bestehen. Für die Beurteilung einer eventuellen Abschattung
sollten Sie auch die unterschiedlichen Sonnenstände berücksichtigen.
Der Sonnentiefstand beträgt in unseren Breiten ca. 15 Grad
(Wintersonnenwende) bzw. 60 Grad (Sommersonnenwende).
Da
die Interpretation des Bebauungsplanes und auch der rechtlichen
Möglichkeiten und Verpflichtungen in diesem Zusammenhang
oftmals sehr kompliziert sind, wenden Sie sich daher an Ihren
Planer oder unter 0 27 42 / 900515656 an unser Servicetelefon.
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Belichtung
| Belichtung:
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Da
das Sonnenlicht nicht nur als Wärmequelle sondern auch zur
Belichtung von Räumen äußerst wichtig ist, sollten
die Raumfunktionen mit den Himmelsrichtungen abgestimmt werden.
Für Morgenmenschen kann es z. B. sehr attraktiv sein, von
der im Osten aufgehenden Sonne geweckt zu werden. Die nachmittags
und am frühen Abend im Westen stehende Sonne macht das Wohnzimmer
in diesem Zeitraum sehr attraktiv. Arbeitsräume hingegen
werden durch Nordfenster mit einem gleichmäßigen Licht
versorgt. Ungeachtet dieser Tatsache sollte man auch berücksichtigen,
dass die Sonne (vor allem in der kalten Jahreszeit) in die Tiefe
der Räume eindringen kann. Im Sommer jedoch sollte die hochstehende
Sonne von den Glasflächen tunlichst ferngehalten werden.
Eine
gute Planung stellt daher immer einen Kompromiss zwischen
den oft sehr unterschiedlichen Anforderungen dar und kann daher
erfahrungsgemäß meist nur von dementsprechenden erfahrenen
Fachleuten optimal erfüllt werden.
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Energieverbrauch
| Wie
man den Energieverbrauch beeinflusst: |
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Je
kompakter ein Baukörper ist, desto geringer ist seine Oberfläche
im Verhältnis zum Volumen. Der Verzicht auf die derzeit so
modernen Türmchen und Erkerzimmer sowie auf die als Kühlrippen
bekannten Balkone spart enorm Heizkosten.
Entscheidend ist natürlich der Standort eines Hauses und
seine Ausrichtung zur Sonne. Kaufen Sie daher ein Grundstück
nur dann, wenn Sie das Haus optimal nach Süden ausrichten
können. Leider wird noch immer vielfach ohne Rücksicht
auf diese Anforderungen parzelliert.
Wussten
Sie übrigens, dass die Steigerung der Raumtemperatur um 1°
die Heizkosten um 6% erhöht?
Die NÖ Energieberatung bietet Energiekostenberechnungen an:
schon in der Planungsphase kann man Ihnen sagen, mit welchen Heizkosten
Sie rechnen müssen und was Sie tun könnten, um die Wärmedämmung
zu verbessern. Info unter 02742/900514790.
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So
vermeiden Sie Fehler!
Wintergärten
| Wintergärten: |
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Wenn
Sie die Broschüre NÖ gestalten lesen, wissen
Sie ohnehin um die Problematik einer optimalen Konzeption Ihres
Hauses hinsichtlich der aktiven und passiven Solarenergienutzung.
Es kann jedoch nicht oft genug gesagt werden, dass lediglich die
Anordnung großer Glasflächen (natürlich möglichst
südorientiert) noch lange keine Gewähr dafür ist,
dass Sie den Energiehaushalt Ihres Objektes verbessert oder optimiert
haben. Dazu ist es nämlich notwendig, sämtliche Faktoren
zu berücksichtigen, und das beginnt bei der Ausrichtung des
Objektes an sich, geht über die Konstruktion und die Anordnung
der einzelnen Wohnfunktionen, die verwendeten Materialien, das
gewählte Heizsystem und vieles andere mehr.
Genauso
wichtig ist jedoch auch das Benutzerverhalten. Erst das optimal
vernetzte Zusammenspielen sämtlicher Faktoren gewährleistet
ein sinnvolles Endergebnis. Volkswirtschaftlich wenig sinnvoll
(da hohe Energiekosten), jedoch von vielen als die Maximierung
von Wohnqualität angesehen, ist ein großvolumiger beheizter,
verglaster Wohnraum. Ein Wintergarten im klassischen und energietechnisch
richtigen Sinne ist demgegenüber ein Raum, der nicht zur
ganzjährigen Bewohnung genutzt wird und dazu dient, durch
die Pufferung von Sonnenenergie die Heizkosten zu minimieren.
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Aufschließungskosten
| Aufschließungskosten: |
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Was
bekomme ich dafür?
Die oftmals geäußerte Meinung, ein aufgeschlossenes
Grundstück sei eines, für das keine Kosten mehr
für Wasser-, Kanal-, Strom-, Gas- und Telefonanschluß
etc. zu leisten sind, erweist sich meist als falsch. Die Aufschließungsabgabe
ist eine einmal zu entrichtende Gemeindeabgabe. Sie wird von der
jeweiligen Gemeinde vorgeschrieben und dient lediglich dazu, über
den sogenannten Einheitssatz die durchschnittlichen Herstellungskosten
einer 3 m breiten Fahrbahnhälfte, eines 1,25 m breiten Gehsteiges
sowie Maßnahmen wie Oberflächenentwässerung und
Beleuchtung der Fahrbahnhälfte und des Gehsteiges abzudecken.
Sämtliche
andere Anschlüsse (Wasser, Kanal, Strom etc.) sind darin
nicht enthalten und werden gesondert verrechnet.
Wenn
Sie daher ein bereits aufgeschlossenes Grundstück
angeboten bekommen, erkundigen Sie sich genau, was der jeweilige
Verkäufer darunter versteht.
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Putzuntergründe
| Unterschied
bei Putzuntergründen: |
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Putzuntergründe
oder -träger sind Baustoffe, auf denen der Vorspritzmörtel
haftet. Man unterscheidet zwischen gleichen und ungleichen Putzuntergründen,
je nachdem, ob die Fassadenfläche aus dem selben Material
oder aus verschiedenen Baustoffen besteht.
Aufgrund
der unterschiedlichen Wärmedehnung der Baustoffe kommt es
zu Spannungen und in weiterer Folge zu Rissen. Diese können
verhindert werden, wenn man Armierungsgewebe in den Grobputz (Grundputz)
einlegt.
Die
bessere Lösung ist aber sicher, über die ganze Fassade
das selbe Material als Putzuntergrund zu verwenden.
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Balkon
| Der
Balkon als Kühlrippe: |
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Noch
immer werden Balkone gerne und leider nur allzu oft
falsch gebaut. Eine Balkonplatte, die direkt mit der Mauer bzw.
einer Geschoßdecke verbunden ist und keine Wärmeisolation
zum Gebäude aufweist, ist eine Kühlrippe.
Kostbare Heizenergie wird hier buchstäblich in die Luft geschleudert.
Wenn schon Balkon, dann so, dass durch vergleichsweise simple
Maßnahmen viel Geld gespart werden kann.
Haben Sie sich übrigens schon überlegt,
ob ein Balkon für Sie wirklich sinnvoll ist?
Da
gibt es Balkone, die einen direkten Zugang nur vom Schlafzimmer
haben, weil man gedacht hatte, man werde darauf frühstücken.
Leider ist es beim Wunschdenken geblieben. Diese Balkone werden
nur zweimal, dreimal jährlich benutzt, weil sie für
die Frühstücksbereitung unpraktisch sind, da die Küche
einen Stock tiefer und am anderen Ende des Hauses liegt
und außerdem die Terrasse für diesen Zweck viel besser
geeignet ist.
Und dann gibt es Balkone, die so schmal sind, dass man kaum zu
viert bequem sitzen kann. Ganz abgesehen davon, dass viele Balkone
straßenseitig gebaut werden und so keinerlei Sichtschutz
bzw. Privatsphäre ermöglichen. Ob sich da jemand beim
Sonnenbaden wohlfühlt?
Unser Tipp, wenn Sie einen Balkon bauen wollen: fragen Sie Balkonbesitzer,
wie und ob sie ihn benutzen, wie die Zimmer dahinter angelegt
sind. Unsere Berater helfen Ihnen übrigens gerne kostenlos
weiter, wenn Sie wissen wollen, ob ein Balkon für Sie Sinn
macht, wie er auch optisch eine Bereicherung sein kann und wie
man die Wärmedämmung am besten anlegt.
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Traufenpflaster
| Traufenpflaster:
Mehr Schaden als Nutzen: |
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Wer
glaubt, sein Haus trocken zu halten, indem er ein Traufenpflaster
(meist aus Waschbetonplatten oder sonst in einer Form fest betoniert
und versiegelt) rund ums Haus legt, der irrt: das Wasser kommt
genauso zur Hauswand, eben erst einen Meter weiter unten. Und
zusätzlich bietet die dichte Oberfläche einen ausgezeichneten
Schutz gegen das Verdunsten. Somit bleiben die Wände länger
feucht als ohne diese aufwendige Schutzmaßnahme.
Daher: wo ein Weg in Hausnähe notwendig ist, offen und durchlässig
gestalten (Platten im Sandbett) oder einen Abstand zur Hausmauer
einhalten. Als Spritzschutz entlang der Hausmauer eine dünne
Schicht Rollierung aufbringen.
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Drainagen
| Drainage:
hier läuft viel falsch |
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90
Prozent aller Drainagierungen rund ums Haus sind nicht nur falsch
ausgeführt, sondern auch völlig sinnlos.
Drainagen sind meist nur in absoluten Hangwasserlagen oder in
feuchten Senken mit hohem Grundwasserstand notwendig. Erkundigen
Sie sich unbedingt bei einem (guten) Berater, ob das bei Ihnen
der Fall ist und vertrauen Sie nicht den wohlmeinenden Anleitungen
anderer Häuslbauer oder gar Professionisten, die es immer
schon so gemacht haben.
Uns
ist ein Fall bekannt, da wurde einem Bauherren, dessen Haus sich
am höchsten Punkt eines Hügels befindet, vom Baggerunternehmer
geraten, vor dem Zuschütten eine Drainage zu legen!
Drainagen
müssen ein Gefälle von mindestens 2 cm pro Meter aufweisen
und einen Auslauf in einen Sickerschacht oder eine ähnliche
Wasserableitung besitzen. Die Einleitung des Drainagewassers in
die Kanalisation ist verboten.
An jeder Ecke des Hauses ist ein Putzschacht vorzusehen, damit
der Drainageleitung jährlich gespült werden kann.
Um das Eindringen feiner Sandteilchen zu verhindern, muss die
Drainageleitung rundum in einem Schotterkoffer (Rollierung) eingepackt
sein, der wiederum rundum von einem Vlies umgeben ist.
Die Drainagerohre dürfen nicht oberhalb der Fundamentoberkante
liegen.
Wird nur einer dieser Punkte nicht befolgt oder nicht richtig
ausgeführt, verkehrt sich die Wirkung der Drainage ins Gegenteil:
sie sorgt für eine gute Bewässerung des Hauses.
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Sparen
am falschen Platz
| Sparen
am falschen Platz: |
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Grundfehler
Nummer eins beim Bauen: Es wird am falschen Platz gespart. Eigenartiger
Weise werden gerade in Ostösterreich die meisten Häuser
noch immer in Eigenplanung errichtet. Den von der
NÖ Bauordnung vorgeschriebenen Stempel besorgt
man sich dann meist kostengünstig.
Noch
immer glauben die meisten, dass ein professioneller Planer mehr
kostet, als er bringt. Das Gegenteil ist der Fall: Ein guter Planer
spielt sein Honorar selbst herein, vor allem dann, wenn er auch
Ausschreibung und Abrechnung macht.
Sie
würden staunen, wenn Sie den Unterschied zwischen eigener
Ausschreibung (die es meist nicht gibt; viel schneller ist
man ja, wenn man den Sonderangeboten auf Flugzetteln hinterherrennt)
und einer professionellen Ausschreibung sehen könnten. Die
Preisunterschiede sind gewaltig. Nebenbei kann der Planer die
Qualität der Ausführung besser beurteilen als Sie.
Und abgesehen von der finanziellen Seite: ein guter Planer geht
nicht nur auf Ihre Wünsche ein, sondern er korrigiert Ihre
vielleicht falschen Vorstellungen und verhilft Ihnen zu einem
Haus, das bei gleicher (oder sogar geringerer) Quadratmeteranzahl
eine wesentlich höhere Lebensqualität bietet.
Selbstgestrickte Grundrisse weisen meist viele funktionelle und
gestalterische Mängel auf, dessen Tragweite nur ein geschulter
und erfahrener Planer erkennt. Man soll daher nicht 3x bauen sondern
1x gut und professionell planen!
Bedenken
Sie bei einem Quadratmeter-Preis von öS 20.000, sparen
Sie sich öS 100.000,, wenn Sie nur 5 m² (!!) Grundrissfläche
nicht bauen und diese durch eine bessere Anordnung (kleine Gangflächen
oder bessere Raumproportionen etc.) ersetzen. Mit einem Schlag
rechnet sich der Planer von selber und darüber hinaus weist
Ihr Haus eine bessere Gesamtkonzeption und Wohnqualität auf!
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Diverse
Tipps
Gesamtkosten
| Gesamtkosten: |
| Beim
Bauen muss man schauen, sonst kommt man in des Teufels Klauen, sagte
schon Abraham a Santa Clara. Bevor Sie mit der Detailplanung anfangen,
sollten Sie sich eine möglichst genaue Übersicht verschaffen,
welche Kosten entstehen werden. Diese Aufstellung soll Ihnen dabei
einen Anhaltspunkt geben.
Grundstück inkl. Provision, Notar etc. 10%
Aufschließungskosten: 2%
Baunebenkosten: 13%
Baukosten:
Rohbau + Fassade: 45%
Ausbau: 25%
Außenanlagen:5%
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Schwimmteich
| Schwimmteich
als Alternative zum Pool: |
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Eine
aus mehreren Gründen sinnvolle Alternative zum herkömmlichen
Swimmingpool ist ein sogenannter Schwimmteich: ein Teil dieses
Teiches ist wie ein normaler Swimmingpool zu verwenden,
die andere Hälfte gehört der Natur, die durch spezielle
Bepflanzung das Wasser klärt. So erspart man sich Filter
und hohe Erhaltungskosten.
Gleichzeitig
sorgt der Teich für eine artenreiche Fauna und Flora, die
um ein vielfaches attraktiver ist als die Betonwände eines
Pools. Ganz nebenbei hat man im Winter eine herrliche Eislauffläche.
Die Mehrkosten für die Errichtung hat man in ein paar Jahren
durch Einsparungen bei der Erhaltung wieder herinnen.
Allerdings sollte man zum Anlegen eines Schwimmteiches unbedingt
einen Fachmann zu Rate ziehen, da zahlreiche Punkte für ein
Funktionieren dieses besonderen Biotops beachtet werden müssen.
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Wertminderung
eines Grunstückes
| Wertminderung
eines Grundstückes: |
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Vor dem Kauf eines Grundstückes sollten Sie unbedingt im
Grundbuch nachsehen, ob Servitute (z. B. aufgrund unterirdischer
Leitungen) eingetragen sind. Dies mindert nämlich den Kaufpreis,
da spätere Warte- und Grabungsarbeiten zu Beeinträchtigungen
führen können und Sie nebenbei durch Leitungen in Ihrer
(Garten-) Gestaltungsfreiheit eingeschränkt sind.
Allerdings sind die im Grundbuch eingetragenen Nutzungsarten (z.
B. Baugrund) nur Schall und Rauch. Darüber gibt
wiederum nur der Flächenwidmungsplan Auskunft.
Seitenanfang |
Keller
| Tipps
zum Geldsparen: Der Keller |
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Ein
Relikt aus dem vergangenen Jahrhundert, als es keine Kühlschränke
gab und Brennmaterial trocken im Haus gelagert werden sollte.
Auch die Waschküche war dort untergebracht. Zudem war er
oft notwendig, um die Wohnebene so weit aus der Erde herauszubringen,
dass es keine Probleme mit der Feuchtigkeit gab.
Heute gibt es Kühlschränke, Waschmaschinen, Zentralheizungen
und gute Feuchtigkeitsisolierungen somit also nur mehr
sehr wenige Gründe, einen Keller zu bauen. Hier ein paar
Gedanken für Ihre persönliche Entscheidung.
Räume wie Kellerstüberl oder Sauna können
auch in einem Nebengebäude oder in einem größer
gebauten Haus untergebracht werden. Denn der Unterschied in den
Baukosten ist beachtlich: ein durchschnittlicher Keller kostet
500.000 Schilling, eine durchschnittliche Fundamentplatte nur
100.000 Schilling. Die somit eingesparten 400.000, können
Sie beispielsweise in ein etwa 30 m² großes Nebengebäude
(öS 13.000, pro m²) oder in eine Vergrößerung
Ihres geplanten Hauses um 20 m² (öS 20.000, pro
m² bei einer schon recht gediegenen Ausstattung) investieren.
Zweifellos sinnvoll ist ein Keller in Hanglage, weil zumindest
ein Teil davon als vollwertiger Raum genutzt werden kann.
Bedenken Sie: Alle Dinge, die üblicherweise im Keller untergebracht
sind, können um den gleichen Preis auch im Erdgeschoß
oder in Nebengebäuden Platz finden. Der angenehme Nebeneffekt:
man spart sich, die Wäsche treppauf, treppab zu schleppen,
man ärgert sich nicht grün und blau, wenn Materialien
nur umständlich in die Keller-Werkstatt gebracht werden können.
Wer jedoch eine sinnvolle Nutzung des Kellers plant, der wird
mit günstigen Quadratmeterpreisen von etwa 5.000 Schilling
belohnt.
Sollten Sie eine sinnvolle Kellernutzung kennen oder vorhaben
(abgesehen von Lagerung alten Gerümpels oder der eingangs
erwähnten Raumfunktionen, die anderswo besser untergebracht
sind), dann planen Sie den Keller auch entsprechend.
Wer eine Kellertreppe als steile Nottreppe plant,
sollte lieber auf den Keller verzichten. Sie werden sich sonst
wöchentlich ärgern, wenn Sie eine Kiste Bier oder Mineralwasser
dort hinunterschleifen müssen.
Die Kellertreppe sollte so ausgeführt sein wie eine normale
Wohnraumtreppe, also Stufen mit etwa 17 cm Höhe und einem
Auftritt von 30 cm. Möglichst keine gedrehte Treppe, sondern
mit Podest. Die Räume sollten so gut wie möglich mit
natürlichem Tageslicht belichtet werden, was durch fertige
Lichtschächte problemlos möglich ist. Denken Sie auch
an möglichst große Fenster und einen Zugang zum Keller
direkt vom Garten.
Noch
ein Tipp: Verzichten Sie auf Mauern, die aus statischen Gründen
nicht unbedingt notwendig sind. Wenn Sie etwas abtrennen wollen,
können Sie dies preiswert und einfach mit einer Holzwand
tun die lässt sich bei geänderten Nutzungswünschen
nämlich leicht zerlegen und an anderer Stelle neu aufbauen.
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Garage
| Wie
sinnvoll ist eine Garage? |
|
Gleich
vorweg: diese Frage kann nur jeder für sich selbst beurteilen.
Als Grundlage für Ihre Überlegungen hier ein paar Gedanken
zum Thema Garagenbau.
Eine Garage ist ein relativ kostspieliges Bauwerk ein paar
Hunderttausend Schilling sind schnell weg. Betrachtet man den
rein finanziellen Aspekt, so rechnet sich die Garage durch den
etwas höheren Verkaufswert eines garagengepflegten Wagens
nicht.
Unbestritten von Vorteil ist eine Garage, wenn Eis und Schnee
das morgendliche Wegfahren ungemütlich machen oder erschweren.
Ein garagierter Wagen braucht nicht so lange, um warm zu werden.
Also eindeutig ein Vorteil für Mensch und Maschine.
Allerdings: wie viele eiskalte Tage mit Schnee und Eis gab es
in unseren Breiten in den letzten Jahren in den milderen Gegenden
unseres Bundeslandes? Findige Köpfe hängen an solchen
Tagen in ihr nicht garagiertes Auto einen Heizlüfter, den
man eine Viertelstunde vor dem Wegfahren vom warmen Haus aus einsteckt
und schon erspart man sich das Eiskratzen und steigt in
einen angenehm temperierten Wagen.
Mit einer Standheizung verfügen Sie darüber hinaus z.
B. über eine Einrichtung mit der Sie Ihr Auto nicht nur zu
Hause, sondern auch vor der Heimfahrt temperieren und die Scheiben
enteisen können.
Eine ausgezeichnete Alternative zu einer Garage ist daher ein
überdachter Stellplatz, ähnlich einer Pergola. Die Holzsteher
lassen sich übrigens mit Kletterpflanzen beranken, wodurch
sich ein noch besseres Bild ergeben kann.
Eine Garage braucht relativ viel Grundfläche und wird nur
relativ kurze Zeit (meist nachts) genutzt. Den Rest des Tages
verstellt sie den ohnedies meist viel zu kleinen Garten. Dies
spricht wieder für den überdachten Stellplatz, der mit
viel weniger Raum auskommt.
In einer Garage werden oft viele Materialien (verbotener Weise!)
gelagert, Werkstatt und Werkzeug finden dort einen (meist schlechten)
Platz.
Eine
Alternative wäre: gedeckter Abstellplatz und zusätzlich
Schuppen oder Pflanzhaus bzw. Werkstatt an passender Stelle im
Garten. Beide zusammen sind nicht teurer als die Garage (eher
im Gegenteil) und meist auch viel sinnvoller (weil flexibler).
Wenn
schon Garage, dann auch groß genug, also großzügig
planen!
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Sanierung
feuchter Wände
| Die
Sanierung feuchter Wände: |
|
Wer
ein altes Haus saniert, hat in der Regel ein ganz besonderes Problem:
die Feuchtigkeit. In den meisten Fällen werden jedoch völlig
falsche Sanierungsmaßnahmen ergriffen.
Geht man dem Übel nämlich auf den Grund, erkennt man
bald, warum die Wände feucht sind. Alte Häuser haben
über Jahrzehnte, oft Jahrhunderte funktioniert,
ehe man in den 60er Jahren mit modernen Baustoffen,
wie Resopalplatten an den Wänden und Kunststoffbelägen
am Boden die Feuchtigkeit einsperrte. Konnte sie davor
durch den Holzfußboden in die Raumluft verdampfen (und somit
für einen gesunden Feuchtigkeitsgehalt der Luft von etwa
60% sorgen), musste sie sich von da an einen neuen Weg suchen
durch die Mauern ins Freie.
Oft genügt es schon, diese dampfsperrenden Beläge zu
entfernen und einen neuen Bodenaufbau (Rollierung, dampfdurchlässiges
Flies, feuchtigkeitsbeständige Wärmedämmung wie
z. B. Perlite und darüber einen nicht versiegelten Holzboden)
aufzubringen, um die Feuchtigkeitsschäden in der Mauer zu
beseitigen. Zusätzlich sollte die Erde rund ums Haus bis
zum Fundament abgegraben werden (Fachfirma!), um das Mauerwerk
einige Wochen oder Monate austrocknen zu lassen. Anstelle des
Traufenpflasters, das die Ursache für viele Feuchtigkeitsschäden
sein kann, weil es das Eindringen der Feuchtigkeit nicht verhindert,
jedoch das Austrocknen des Erdreiches erschwert, sollte man mit
Erde zuschütten und nur im obersten Bereich (als Spritzschutz)
eine Rollierung (etwa 10 cm) aufbringen.
Die Kosten für einen Sanierputz können Sie
sich getrost sparen: er saniert nicht, er kaschiert lediglich
das Feuchtigkeitsproblem, das mit einer Verzögerung von ein
paar Jahren wieder auftritt.
Ungeeignet
sind meist auch die in Baumärkten angebotenen Verfahren zur
Mauertrockenlegung. Diese Arbeiten können nur von einer Fachfirma
nach vorheriger Mauerwerksanalyse durchgeführt werden.
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Lehmbau
| Lehmbaustoffe
für Ihre Wohlbefinden: |
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Basierend
auf unserer langjährigen radiästhetischen Erfahrung
konnten wir feststellen, dass sich die Verwendung von natürlichen
Materialien beim Wohnbau sehr bewährt. Wir untersuchen sehr
viele Baugrundstücke auf ihre Bautauglichkeit bezüglích
feinstofflicher Qualität. Durch die immer knapper werdenden
verfügbaren Baugrundstücke, zusätzlich verstärkt
durch sehr kleine Parzellen, ist es oft problematisch, einen radiästhetisch
guten und einwandfreien Bauplatz zu bekommen.
Die feinstoffliche Energie wird durch unterirdische Wasseradern,
Verwerfungen und geologische Brüche einerseits und durch
technische Anlagen wie Hochspannungsleitungen, Funk- und Sendeanlagen
andererseits, negativ beeinflusst. Sensible Menschen fühlen
sich in solchen Bereichen auf Dauer nicht wirklich wohl und können
mit Ermüdungserscheinungen, Abgespanntheit und Konzentrationsschwierigkeiten
reagieren. Der Körper befindet sich meist permanent unter
Stress und Anspannung.
Unsere Erfahrung zeigt, dass Häuser, die aus Holz oder Ziegel
gebaut und innen mit Lehmputz versehen wurden, eine äußerst
harmonische, sehr positive feinstoffliche Energie aufbauen.
Die
Erfahrung hat gezeigt, dass die Intensität von negativer
feinstofflicher Strahlung stark reduziert wurde und kaum mehr
Auswirkungen auf den Menschen hat. Wir haben durch zahlreiche
radiästhetische Untersuchungen herausgefunden, dass speziell
der Lehmputz oder die Verwendung von sogenannten Grünziegeln
zwecks Speichermasse, diese besonderen positiven Auswirkungen
hervorrufen. Vor allem die Schwingung des Lehms ruft
bei Mensch und Tier spontan einen harmonischen Zustand herbei.
Eine Beweisbarkeit dieses Phänomens ist leider wissenschaftlich
nicht möglich, da die Testmethoden nur aus radiästhetischen
Messungen bestehen.
Angemerkt
sei nur, dass die Bewohner solcher Häuser sehr vital, gesund
und insgesamt harmonisch sind. Dies allein sollte schon Anreiz
sein, sich selbst diesem Versuch zu stellen.
Wir empfehlen daher, verstärkt zu diesen Materialien zu greifen,
wenn die feinstoffliche Qualität des Baugrundstückes
nicht den Erfordernissen entspricht.
Nähere Informationen zu diesem Thema bei den Radiästheten
Silvia und Stefan Schwartz unter 0 74 42/66 102.
Informationen
zu Lehmbau-Produkten erhalten Sie von Österreichs Lehmbau-Pionier
Roland Meingast unter 0 22 52/484 05 bzw.
per mail
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In
aller Kürze
| In
aller Kürze: |
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Lebensgewohnheiten neu überdenken!
Wer plant, neigt dazu, entweder seine bisherigen Gewohnheiten
im Maßstab 1:1 auf sein neues Zuhause zu übertragen
oder einen komplett neuen Lebensstil zu erfinden. Letzteres
ist eine besondere Gefahr: es werden dabei oft Situationen konstruiert,
die im totalen Gegensatz zu den Bedürfnissen und Notwendigkeiten
stehen: bis hin zu einem Wohnzimmer, aus dem die eigenen Kinder
ausgesperrt werden . . .
Wintergärten: nicht heizen!
Nur ein ungeheizter Wintergarten ist energietechnisch sinnvoll.
Alles andere sind Erweiterungen des Wohnraumes, die sehr teuer
und aufwendig gebaut werden und im Betrieb auch einiges kosten.
Detaillierte Informationen bei den Seminaren von NÖ
gestalten.
Tägliche Kontrolle!
Mindestens einmal täglich sollte man einen Baustellenbesuch
machen und mit demjenigen sprechen, der die gerade laufenden Arbeiten
leitet.
Heiße
Tipps
Sogenannte heiße Tipps, wie man etwas einfacher
und daher billiger machen könnte, sollten immer mit Vorsicht
behandelt werden. Am besten informieren Sie sich mehrfach!
Termine nur schriftlich!
Termine mit Professionisten unbedingt schriftlich fixieren. Besonders
überall dort, wo witterungsmäßig etwas passieren
kann, wenn die Arbeiten nicht zeitgerecht ausgeführt wurden.
Änderungen
sind teuer!
Vorsicht bei Änderungen, die im Zuge von Baustellenbesuchen
plötzlich als notwendig erscheinen. Sie sind Abweichungen
von den bestehenden Anboten und kosten in der Regel sehr viel
zusätzliches Geld.
Alles in einer Hand:
Bei Flachdächern sollte mit deren Ausführung eine einzige
Firma beauftragt werden. Wenn man versucht, hiebei mehrere Firmen
selbst zu kombinieren, ist es faktisch unmöglich, im Nachhinein
Schäden und deren Verursacher genau zu definieren.
Elektrische Ströme:
Vorsicht bei Kombinationen von Metallen (z. B. Kupfer und Eisen).
Es können dabei elektrische Ströme entstehen, welche
zur baldigen Verrottung des Materials beitragen.
Gartentipp: Sonne und richtiger Pflanzenabstand
Nehmen Sie bei der Sortenwahl von Obstbäumen Rücksicht
auf die Umgebung des Pflanzortes und des Altobstbestandes. Bevorzugen
Sie sonnige Hänge und vermeiden Sie Schattenlagen. Wählen
Sie den richtigen Pflanzenabstand (712 m von Baum zu Baum).
Was Ameisenhaufen am Grundstück verraten:
Wenn Sie einen Baugrund kaufen wollen, der auffällig viele
und hohe Ameisenhaufen aufweist: lassen Sie sich von einem Radiästheten
beraten, denn Ameisen bauen ihre Hügel am liebsten auf Strahlungskreuzungen.
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Text und Informationen von:
NÖ gestalten, Amt der NÖ Landesregierung, Landhausplatz
1/13
Tel. 0 27 42 / 90 05 1 56 56, Fax: DW 1 36 60, mail@noe-gestalten.at
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